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Berichte 2004

Es sollte das 8. Mal sein, dass "Reach the City" stattfand. Knapp 80 Leute waren angemeldet, und dann kam eine Schreckensmeldung nach der anderen. Beinahe jeder im Vorbereitungsteam hatte plötzlich einen "Klotz am Bein", der ihn am vollen Einsatz hinderte. Dort Schwierigkeiten beim Umzug, da hohes Fieber, ... Es blieb bis zum Schluß spannend. Und plötzlich hieß es, dass das Team aus den USA mit 30 Personen wegen Wetterturbulenzen nicht kommen kann! Doch als es dann am Freitag, den 9. Juli endlich los ging, waren wir sehr froh und dankbar, dass sich doch vieles bereits geklärt hatte.

Erfreulich war dieses Jahr sicherlich der hohe Anteil an Österreichern, die an der Schulung teilnahmen. Viele davon waren das erste Mal dabei. Eine davon war Susi aus Linz, die den Workshop "Gospelmagic" besuchte, und auch während der Woche ihre erste Botschaft auf der Straße hielt.

Wie auch die Jahre davor waren wir an jedem Abend auf der Straße, um die frohe Botschaft zu verkündigen. Am Samstag und am Sonntag Abend fand ein gemeinsamer Einsatz beim Stefansplatz statt, und von Montag bis Donnerstag waren 2 Teams in der Innenstadt von Wien aktiv. Zudem fand am Dienstag und am Donnerstag ein Kinderprogramm in einem nahegelegenen Park statt. Bedingt durch das Wetter waren wesentlich weniger Leute unterwegs als z.B. letztes Jahr bei RTC, weshalb wir nicht so viele Zuhörer hatten. Doch die entstandenen Kontakte waren zum Teil sehr intensiv. Birgit, zum Beispiel, hatte ein sehr langes und bewegtes Gespräch mit einer Frau aus Wien (siehe Foto). Diese Frau gab an eine Entscheidung für Jesus treffen zu wollen, doch könne sie das nicht hier in der Öffentlichkeit. Sie ging weg mit der Zusage, dass sie die Entscheidung heute zu Hause treffen möchte.

Den Abschluß der Woche bildete ein Varieteabend in der Volksmission Wien (wo auch die Schulung stattfand), zu dem schätzungsweise 70 Personen kamen. Einige davon waren "Bekannte" von der Straße, wo wir die Woche über auch dafür eingeladen haben. Ein Mann namens Manuel, den wir auf der Straße eingeladen hatten, traf an diesem Abend eine Entscheidung für Jesus!

Nun, was bleibt nach so einer Woche?

1. Menschen haben eine Entscheidung für Jesus getroffen. Einige direkt auf der Straße, einer beim Varieteabend, und vielleicht auch einzelne zu Hause als Folge der Predigten und Gespräche.

2. Wir haben die Namen von etwa 30 Personen (inkl. Adresse, Telefonnummer, Mail,...), die mit uns in Kontakt bleiben möchten bzw. Anschluß an eine Gemeinde suchen. Um diese Leute wollen wir uns in weiterer Folge stark bemühen. Bitte beten Sie mit, dass uns das auch wirklich gelingt!

3. Auch die Teilnehmer wurden von Gott verändert. Am Ende der Woche sagte eine der Teilnehmerinnen: "Am Anfang habt ihr gesagt, dass die Woche unser Leben verändern wird. Mein Leben hat es nicht verändert, aber es hat mich verändert, und in weiterer Folge wird das auch mein Leben verändern!" Es war echt ermutigend zu sehen, wie Gott wirkt.

Zweite Bericht

REACH THE CITY in Wien von 9. - 15. Juli 2004

Zum 8. Mal fand in Wien die Schulungs- und Evangelisations-woche REACH THE CITY statt, zu der 80 Teilnehmer aus dem In- und Ausland kamen. Viele von ihnen haben bei der Umsetzung des Programms tatkräftig mitgeholfen: ob auf der Straße, in der Küche, in den Seminaren und in vielen anderen Bereichen; jeder war gefragt. Ein Bibelkreis aus Wien hat kurzerhand sein Treffen auf die Straße verlegt und war eine super Unterstützung. Viele Teilnehmer wurden in diesen Tagen neu motiviert sich von Gott im Bereich Evangelisation verwenden zu lassen. Einer davon war Johannes. Obwohl er selbst erst vor einigen Monaten eine Entscheidung für Jesus getroffen hat, predigte er unerschrocken auf der Straße. Kurz vor seiner ersten Predigt lud er seine Familie und Freunde auf die Straße ein, um ihnen dort das Evangelium weiterzusagen. Viele von ihnen waren tief bewegt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Gebet. So gab es unter anderem eine Gebetswand, an der wir Namen und Gebetsinfos von Kontakten auf der Straße notieren konnten. Jeden Tag beteten wir dafür. Am Ende der Woche war diese Wand voll mit Namen von Menschen, mit denen wir in tiefe Gespräche über Christus gekommen waren.

Was uns auch sehr wichtig ist, ist die Nachbetreuung der Menschen, mit denen wir in Kontakt gekommen sind. Darauf wollen wir auch im kommenden Jahr ein besonderes Augenmerk legen. Unser Wunsch ist es, an dieser Stelle noch besser mit den örtlichen Gemeinden zusammenarbeiten. Inwiefern uns das gelingen wird, werden die bereits laufendenden Vorbereitungen für REACH THE CITY 2005 zeigen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Gemeinde „Grace Church“ bedanken, die diese Aktion seit Jahren finanziell unterstützt. Unser Dankeschön gilt auch der Gemeinde „Volksmission Wien“ und dem „CVJM Wien“ für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten.

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